#24: Gen Z im Recruiting: Was Unternehmen jetzt ändern müssen – mit Nina Schweitzer

Shownotes

In dieser Folge haben wir Nina Schweitzer zu Gast – Geschäftsleitung bei STARTUP TEENS und Gen Talents. Sie arbeitet täglich mit Schülerinnen und Schülern an neuen Ideen und bringt dadurch einen sehr direkten Blick darauf mit, was die Generation Z wirklich bewegt. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Ausbildungsplätze heute deutlich schwerer zu besetzen sind als noch vor einigen Jahren. Was können Unternehmen tun, um für junge Menschen relevanter zu werden und zu bleiben? Nina bringt vier provokante Thesen mit: von den gestiegenen Ansprüchen der Gen Z über den Wunsch nach Individualität bis hin zu Edutainment als Recruiting-Hebel. Außerdem diskutieren wir, wie wichtig Aktualität in der Kommunikation ist, insbesondere beim Thema KI. Wir sprechen über konkrete Ansätze wie das Anpassen von Lehrformaten, Azubi-Marketing über Social Media, individuelle Entwicklungspfade und niedrigschwellige Bewerbungsformate (Audio/Video), die tatsächlich zu Bewerbungen führen. Außerdem geht es auch um die Rolle von Schule und Future Skills.

Hier geht es zu Nina Scheitzer bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nina-schweitzer-8b95ab191/?originalSubdomain=de

Nina Scheitzer im Podcast "Saatkorn": https://www.saatkorn.com/startupteens-nina-schweitzer-im-saatkorn-podcast/

Transkript anzeigen

00:00:04: Digitales Employer Branding und Recruiting.

00:00:11: Mit Michael

00:00:12: Lorenz

00:00:13: und Frank

00:00:13: Nientied.

00:00:22: Frank, ein schönes neues Jahr.

00:00:25: Wir haben es noch gar nicht gesehen.

00:00:27: Jetzt direkt neue Podcastfolge, Januar und wir legen los.

00:00:31: Das stimmt, Michael, dir auch ein schönes neues Jahr und freue mich, dass wir wieder am Start sind und eine neue Folge aufnehmen.

00:00:39: Und nicht alleine.

00:00:40: Wir haben uns überlegt, wir müssen unbedingt jemanden einladen, dass zu zweit, das wird sicher kommen.

00:00:49: Das ist kein Hinweis auf die Zahlen dieser Folge.

00:00:52: Aber es war tatsächlich ein interessanter Auslöser.

00:00:57: letztendlich, weil genau die Folge, die wir mal zu zweit aufgenommen haben, hat sich unser heutiger Gast nämlich angehört.

00:01:04: Und wir wollen da nochmal das eine oder andere Thema nachholen.

00:01:08: Erst mal Hallo Nina.

00:01:09: Schön, dass du da bist.

00:01:09: Hallo, vielen Dank euch für die Einladung.

00:01:11: Ich freue mich sehr.

00:01:12: Bevor wir gleich einsteigen ins Thema, wollen wir dich ja auch über unsere fünf Fragen einmal den Hörerinnen und Hörern vorstellen.

00:01:21: Dann legen wir direkt los.

00:01:23: Geboren und aufgewachsen bin ich in.

00:01:25: Geboren bin ich in Freiburg, Preiskal und aufgewachsen in Heidelberg.

00:01:31: Ich habe eine Ausbildung oder Studium als

00:01:33: Erziehungswissenschaftlerin, MA Master.

00:01:37: Meine Begeisterung für Employer Branding wurde geweckt durch.

00:01:41: Mein zweiter Job bei Bertiesmann, genauer gesagt bei Embrace in Zusammenarbeit mit Gero Hester.

00:01:47: Bei dem du ja auch schon im Podcast warst, können wir ruhig an der Stelle mal erwähnen, schon ein Weilchen näher, aber definitiv auch eine interessante Folge, ist auch in den Shownots verlinkt.

00:01:58: Am meisten am Employer Branding fasziniert mich bis heute.

00:02:01: Ich würde sagen, die unterschiedliche Umsetzung beziehungsweise Strategien innerhalb der Unternehmen.

00:02:06: Mein Lieblingspodcast ist...

00:02:08: Da würde ich sagen, fast and curious mit Lea Sophie Kramer und Verena Poster, weil ich sehr viel in der SADAP Szene unterwegs bin.

00:02:16: Sehr schön.

00:02:18: Gut, ja, vielen Dank.

00:02:19: Dann legen wir los, ne?

00:02:21: Legen wir los, ne?

00:02:22: Heute wollen wir uns auf die... Generation Z fokussieren, weil du eine echte Expertin dafür bist und klärst gleich sicherlich auch nochmal auf, warum das so ist.

00:02:35: Und wir beobachten ja, dass Unternehmen sich immer schwerer damit tun, junge Leute für Ausbildungsplätze auch zu gewinnen.

00:02:43: Früher gab es, hatten Ausbilder von uns erzählt, weit mehr als hundert Bewerbungen.

00:02:48: Die Ausbildungsplätze waren ein Jahr in voraus besetzt.

00:02:52: Und jetzt sind es gar nicht mehr so viele Bewerbungen, also tatsächlich nur ein Bruchteil davon.

00:02:57: Und die Unternehmen besetzen bis kurz vor Ausbildungsbeginn auch noch die Ausbildungsstellen.

00:03:03: Also das hat sich komplett verändert.

00:03:06: Und die Generationen haben sich ja auch komplett verändert.

00:03:10: Und die Genset, über die ja schon viel berichtet und gespielt worden ist, hatte so die Generation, die sich eventuell bewirbt, auf einen Ausbildungsplatz für ein Studium oder sich vielleicht auch selbstständig machen möchte.

00:03:20: Und darüber wollen wir heute mit dir sprechen.

00:03:23: Nina, freut mich sehr, weil du bist eine echte Expertin auf diesem Gebiet.

00:03:28: Ja, vielleicht magst du mal erklären, warum du ein Expertin bist.

00:03:33: Ja, sehr gerne.

00:03:34: Ich bin bei Startup-Teens ja in der Geschäftsleitung tätig und Startup-Teens ist eine Non-Profit-Organisation, die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, unternehmerisches Denken und Handeln in der Zielgruppe zwischen vierzehn- und neunzehnjährigen Schülerinnen und Schülern zu fördern.

00:03:47: Von daher arbeite ich tagtäglich mit der Generation Z-Hub, da viele Praxiseinblicke und kann hoffentlich ein paar provokante Thesen zum Azubi-Report für eine Ausbildung, die eh dann heute noch ergänzen.

00:04:00: Ja, sehr schön.

00:04:01: Denn wir wollen den Transfer auch hinbekommen.

00:04:03: Wir beschäftigen uns ja mit digitalen Employer Branding und Recruiting auch.

00:04:07: Und du, ja sozusagen, befähigst ja junge Menschen ein Start-up zu gründen.

00:04:14: Und unser Podcast richtet sich ja nicht speziell an diese Zielgruppe, sondern überwiegend natürlich auch an Menschen aus Unternehmen, die sich eben mit der jungen Zielgruppe beschäftigen, die rekrutieren wollen oder auch ausbilden.

00:04:27: Und insofern sehr spannend freuen wir uns auf deine Insights.

00:04:31: Und du hast erwähnt vier provokante Thesen.

00:04:34: Wollen wir die einfach mal durchgehen?

00:04:35: Willst du Max mit der ersten starten?

00:04:37: Ja, sehr gerne.

00:04:38: Ich habe mir dazu noch mal eine Studie angeschaut, die heißt Generation ohne Grenzen.

00:04:43: Und so ein bisschen ist da die erste provoziente These im Titel auch schon inkludiert.

00:04:48: Also ihr hattet ja in Folge sieben über die Globalisierung und auch den Einfluss.

00:04:53: von Social Media auf die C-Gruppe gesprochen und es geht so ein bisschen darum, dass die GenZ bei dem Produktkäufen so eine breite Palette an Kaufkriterien anwendet, also viel, viel mehr als die älteren Generationen.

00:05:06: und die These ist eigentlich, dass die Generation Z superruhe Ansprüche hat und der Transfer für HR wäre so ein bisschen ... als provokante These diesen hohen Anspruch vielleicht auch anzunehmen, anstatt ihn zu verteufeln.

00:05:18: Und da sind stückweit die Maßnahmen auch dran aufzurichten.

00:05:20: Also zum Beispiel bei einem Einfluss von Social Media das Thema Community-Building mitzudenken oder eben auch einen persönlichen Mehrwert der Ausbildung zu verdeutlichen.

00:05:31: Also nicht nur den generellen Mehrwert der Ausbildung, sondern wirklich den persönlichen Mehrwert für die Jugendlichen an sich.

00:05:37: Genau.

00:05:38: Und da fällt mir geradezu ein, ist natürlich jetzt so ein bisschen Vorwissen oder Vorgeschichte.

00:05:44: Wir haben ja vor kurzem uns darüber noch unterhalten, dass es eigentlich selbstverständlich sein sollte, das Unternehmen die Auszubildenden mit einbinden.

00:05:54: In zum Beispiel, was wir ja auch von Kunden fokussiert viel machen, also Marketing über Social Media.

00:06:02: Aber die Unternehmen, die das heute machen, ist meine Wahrnehmung, das ist schon noch eher was Besonderes.

00:06:08: Weil einige lassen ja die jungen Leute da gar nicht so weit mit rein.

00:06:13: Vor allem haben das ja bei euch auch schon häufig genug ihren Podcast auch beschrieben und genannt.

00:06:18: Du vor sechs Jahren ungefähr, finde ich, warst du da echt absoluter Vorreiter.

00:06:22: Aber nochmal, heute ist es immer noch eigentlich was Besonderes.

00:06:26: Da weiß ich noch ganz genau, dass ich fast ein bisschen aufgeregt.

00:06:31: Mach ich manchmal.

00:06:32: Das darf doch so nicht sein, ne?

00:06:34: Und das stimme ich dir tatsächlich ja auch da voll zu.

00:06:38: Und für mich, ich glaube deine außergewalt mehrere Aspekte, aber ist das erste, was mir dazu einfällt, ne?

00:06:45: Weil wenn man das nachher als Ausbilder machen kann und ich sehe, dass im Rahmen meiner Bewerbungsphase beim Unternehmen würde das Unternehmen für mich so im Ranking direkt mal unzählige Stufen nach oben steigen, weil ich würde ja sehen, ach guck mal, selbst wenn ich es nicht selber mache oder das Ziel habe, Teil dieser Gruppe zu sein für das Azubi Marketing über Social, aber ich sehe, ach guck mal, solche Bedeutungen haben Auszubildende in dem Unternehmen.

00:07:15: Ich glaube, das macht voll was mit den Leuten.

00:07:18: Total.

00:07:18: Nur als Mini-Ergänzung.

00:07:19: der wesentliche Unterschied ist, ob man das als Projekt betrachtet oder wirklich da anknüpft, wo die Jugendlichen gerade sind.

00:07:27: Und das ist halt sozusagen ein Unterschied.

00:07:29: Also die jungen Generation merkt genau, ist das jetzt ein einmaliges Projekt, das irgendwie über ein paar Tage läuft?

00:07:34: Oder sind wir dauerhaft dabei, uns an den Alltag und die Lebensfeld der Jugendlichen anzugleichen und die letztendlich irgendwie mitzunehmen?

00:07:40: Das ist natürlich für Unternehmen eine große Aufgabe, sich speziell auf eine Zieggruppe so auszurichten.

00:07:46: Aber ich glaube, da sind... ein paar interessante Aspekte für die Ausbildung auch mit drin.

00:07:51: Total, also wir merken in den Vorstellungsgesprächen schon auch, dass insbesondere die mit höheren Schulabschlüssen in höhere Anforderungen aufstellen.

00:08:00: Und ein ganz wichtiges Kriterium ist, dass wir auch einen Auslandsaufenthalt im zweiten Ausbildungsjahr anbieten, also dieses Anspruchsvolle.

00:08:07: Ich möchte auch schon während meiner Ausbildung internationale Erfahrungen sammeln.

00:08:11: Und Michael, du hast es gesagt, wir haben ja auch ein Insta-Team seit vielen Jahren.

00:08:15: Dort gibt es auch Einzelner, die das wirklich auch nutzen, um weitere Erfahrungen zu sammeln und das, was wir dort anbieten.

00:08:23: Und jetzt ab der Öl gründen wir gerade in der Azubi-Firma und haben auch erst mal zwölf bis fünfzehn interessierte junge Menschen da.

00:08:31: Also insofern passt das auch ganz gut.

00:08:32: Startup-Teens machen wir auch.

00:08:35: Teilweise schon Twents dabei, aber eher wenige.

00:08:39: Und da sind auch erst mal ganz, ganz viele interessiert.

00:08:42: Da sind wir noch am Anfang und ich kann doch gar nicht berichten, wie viele davon auch wirklich diese Chance nutzen und wie viele auch erst mal nur beobachten.

00:08:50: Aber wir merken es in Summe schon, dass das Anspruchsverhalten deutlich gestiegen ist und das ganz alte Bild von Azubis, ihr müsst machen, was wir sagen und so und da könnt froh sein, wenn ihr einen Ausbildungsplatz bekommt.

00:09:02: Wenn du überhundert Bewerbung früher bekommen hast, dann machst du als Arbeitgeber natürlich grundsätzlich meiner Disreposition, als du heute bist.

00:09:09: Total.

00:09:10: Ich finde, das ist ein super Beispiel dafür, wie man wirklich in Alltagssituationen anknüpfen kann.

00:09:15: Die erleben ja die Themen in ihrer taktiklichen Arbeit bei euch im Unternehmen und daran wirklich anzuknüpfen und ein eigenes Projekt, was die Jugendlichen entwickeln, auf einer langfristigen Basis zu schaffen und eben nicht in ein, zwei Tagen Projektarbeit.

00:09:28: Es finde ich ein super, super gutes Beispiel.

00:09:31: Das merken wir auch immer, wenn wir mit den Jugendlichen eigene Projektideen entwickeln, dass es wirklich sehr viel mehr Spaß macht und sehr viel mehr Spirit reinbringt, wenn sie wirklich an ihrer Lebenswelt anknüpfen.

00:09:41: Also ein Beispiel ist zum Beispiel eine Jugendliche, die wir neulich im Workshop hatten, die gesagt hat, mich nervt extrem, dass mein kleiner Bruder immer die ganze Wäsche falsch zutiert.

00:09:51: Und wenn die dann gewaschen wird in der Waschmaschine, dann ist mein T-Shirt irgendwie zu klein geworden.

00:09:56: Und dann haben wir eben gemeinsam überlegt, wie man irgendwie dieses Alltagsproblem auch lösen könnte.

00:10:01: Und die hat tatsächlich eine Waschmaschine mit integrierter KI entwickelt, die automatisiert erkennt, wenn Teile irgendwie falsch eingeordnet sind.

00:10:08: Da kann man über die

00:10:09: Umsetzung der Idee... Deiner Bruder sicher.

00:10:11: Genau, da kann man später noch mal sprechen.

00:10:13: Also die Validierung kommt dann sozusagen danach, aber erst mal die Idee zu entwickeln und da anzuknüpfen.

00:10:20: Das merkt man richtig, dass es was anderes ist, wenn es deren eigene Themen oder das eigene Projekt auch ist.

00:10:27: Interessant.

00:10:28: Mein erster Impuls wäre gewesen.

00:10:29: Sie muss es machen.

00:10:35: Aber nochmal kurz, um nur die Gegenposition einzunehmen, weil, ehrlich gesagt, es fällt mir schwer.

00:10:41: Aber wenn du sagst, sich auf diese Generation auszurichten, hast du eben gesagt, ob da nicht bei einigen jetzt, die das hören, die denken so, wir haben auch noch andere Themen.

00:10:54: in Einführungsstriche Probleme, das jetzt eins von mehreren.

00:10:58: Warum sagst du, das lohnt sich, das zu tun?

00:11:03: Ja, also bin ich komplett bei dir.

00:11:05: Deswegen habe ich gesagt, ich provozee auch ein bisschen.

00:11:08: Aber wie Frank halt eben auch gesagt hat, wenn man sich die ganz aktuellen Zahlen anschaut, dann haben wir aus Unternehmensperspektive wirklich ein Nied.

00:11:15: Und ich verstehe einfach nicht, warum.

00:11:17: da sozusagen nicht dran gegangen wird, wenn man in eine bestimmte Zielgruppe im Unternehmen halten will, ist für mich das beste Argument, die Dinge, die wir wissen, auch letztendlich umzusetzen, um dann am Fristik auch wettbewerbsfähig zu bleiben als Unternehmen.

00:11:32: Ja,

00:11:33: und der Zubireport der Aktuellste, der hat auch im kleinen Punkt drin, Bindung durch Perspektive und Förderung, ein Seventich Prozent der jungen Leute haben geantwortet, sie würden bleiben.

00:11:44: Wenn dann eben eine Übernahme möglich ist, aber wollen eben eine Perspektive aufgezeigt bekommen und sehen, ihre Erwartung dann erfüllt, wenn sie zusätzliche Lernzeiten bekommen und eine Anleitung und Förderung eben.

00:11:58: Und das spiegelt eben die andere Studie hier genauso wieder.

00:12:03: Da hätte ich er tatsächlich direkt anschließend.

00:12:06: Deine zweite Tee, oder?

00:12:08: Die

00:12:09: zweite

00:12:09: provokante Tee.

00:12:09: Ihr seid doch abgestimmt, ja.

00:12:10: Ja.

00:12:11: Wir sind wie immer gut vorbereitet.

00:12:12: Ich

00:12:13: kommentiere jetzt nicht.

00:12:16: Genau, die bezieht sich tatsächlich auf das Thema Talente, weil das auch immer zu wie reporten Thema war.

00:12:22: Und da geht es mir noch mal so ein bisschen darum, den Aspekt der Individualität mit reinzubringen.

00:12:26: Also die Studie, die ich gelesen hätte, da geht es eben darum, dass die Generationen Z einen sehr, sehr starken Wunsch verspürt, auch herauszustechen und sich einzigartig zu fühlen.

00:12:35: Weil ich glaube, dass sehr viel über Social Media auf sie einprasselt, sehr viel Einfluss nehmen und dieser Wunsch nach Individualität extrem da ist und übertragen.

00:12:46: auf die HR-Perspektive, wäre das für mich eben nicht die standardisierten Personalentwicklungsprogramme anzubieten, sondern sehr, sehr individuell auch auf die Jugendlichen einzugehen.

00:12:57: Weil meine Zahl sind sechzig Prozent der sechzehn bis fünfundzwanzigjährigen, die Lust haben, eigene Dinge im Unternehmen auch umzusetzen, sich aber nicht da befähigt fühlen, beziehungsweise auch aus dem Kontext Schule heraus nicht befähigt fühlen, um zu wissen, wie das Ganze funktioniert und als Unternehmen da anzuknüpfen und sagen, wir investieren ein Stück weit in die Befähigung eigener Umsetzungskompetenzen bei uns im Unternehmen.

00:13:20: Ja, das war eine Ergänzung, die ich gerne machen wollte.

00:13:24: Also nämlich bei uns auch so war, dass der Mund sehr groß ist.

00:13:27: Wir haben unterschiedliche Formate bei uns im Unternehmen, wo die Azubis sich gleich am Anfang auch schon einmal vorstellen und über Projektarbeit befähigt werden, sich überhaupt selbst von der Unternehmensleitung und den Ausbildungsparten mal.

00:13:43: vorzustellen.

00:13:44: und im zweiten Ausbildungsjahr unterstützen wir auch nochmal andere Vorstellungsrunde, wenn sie sich schon weiterentwickelt haben, über ihre eigenen Fähigkeiten auch zu sprechen und diese zu präsentieren und sich sozusagen intern auch schon zu bewerben für Übernahmestellen.

00:14:02: Und im technischen Bereich ist es bei uns eher so, aber das sieht auch die Ausbildung im technischen Bereich so vor, dass Zusatzmodule erworben können, dass die Auszubildenden bei Interesse eben auch zum Beispiel lernen, ein KUKA-Roboter zu programmieren oder auch einen drei D-Drucker auch bedienen zu können und das auch tatsächlich mit dem Abschluss dann auch versehen können während der Ausbildung.

00:14:24: Also das kommt ja auch von der IAK her, das ist ja... dort auch so aufgesetzt.

00:14:29: Ich glaube, dass grundsätzlich so die Möglichkeiten in den Unternehmen und von der IRK auch schon schon geschaffen worden sind an der Stelle.

00:14:37: Ganz

00:14:38: kurz fragen, was ist KUKA?

00:14:40: Der führende Roboterhersteller.

00:14:43: wahrscheinlich Europa oder der Welt.

00:14:45: Da sind die Roboter, die um die Autos rumflitzen und zum Beispiel Karosserien zusammenfügen.

00:14:52: Genau, es gibt aber auch einen kleineren Format mit, die werden auch sehr häufig schon in Fertigung eingesetzt.

00:14:57: Wir haben so einen kleinen Lehrroboter bei uns auch, der dann Teile von A nach B zum Beispiel bringen kann, ohne dass man ein Mensch eingesetzt werden muss.

00:15:04: Und das können junge Menschen dann lernen, das zu programmieren, wie etwas bewegt werden kann von A nach B oder etwas geschrieben werden kann.

00:15:12: Auch da das Beispiel, so sind wir ja damals auch zusammengekommen, das lag ja alles da dran, wenn ich mich richtig erinnere, dass ein Teil der Auszubildenden die Idee mit dem Instagram Account beim Management gibt.

00:15:29: Pitch-Stand war das so, Frank?

00:15:30: Bei dieser einen Vorstellungsrunde, die ich beschrieben habe, war ich zu

00:15:34: beschrieben

00:15:34: vor dem zweiten Ausgleich.

00:15:35: Das wollte ich als Beispiel noch mal sagen, weil das zeigt das ja so deutlich.

00:15:41: Also man gibt den Auszubildenden diesen Raum und diese Möglichkeit, so kann ja sein, dass es nachher nicht genommen wird, dass es Gründe gibt, das nicht zu tun, aber überhaupt erstmal, deswegen ja Bestätigung auch dafür, was zu sagen, überhaupt erstmal die Möglichkeit zu kriegen.

00:15:56: als junger Mensch.

00:15:57: Also ja, komplett andere Generationen, bei mir ewig lange her.

00:16:02: Aber wenn ich mir jetzt hätte vorstellen wollen, gut, Bertelsmann war jetzt nicht mein Ausbilder, war mein erster beruflicher Schritt so.

00:16:09: Wenn ich mir da hätte vorstellen sollen, ich hätte bei der Geschäftsordnung Vorstande was machen dürfen.

00:16:14: Unfassbarer Gedanke.

00:16:15: Die waren damals unfassbar weit weg für mich.

00:16:17: Wirklich.

00:16:18: Die saßen auf der höchsten Etage hinter verschlossenen Türen, mit einem Vorzimmer davor, so war das ja früher.

00:16:23: Ja, ich wollte gerade sagen, das ist ja kein, das ist ja Man lacht da jetzt ein bisschen drüber, es war ja wirklich so.

00:16:28: Also

00:16:29: die Jungen, Zuhörerinnen und Zuhörer lachen da wahrscheinlich drüber und wissen das auch gar nicht mehr.

00:16:33: Ja, aber das war so.

00:16:34: Und zwar wirklich so, ja.

00:16:35: Obersetage, Eckbüro, Parkplatz davor.

00:16:39: Es ist so.

00:16:41: Es ist ja in der Praxis auch immer noch so, dass es nicht immer umsetzbar ist, dass jeder Azubi die Handynummer vom Chef irgendwie haben kann.

00:16:49: Das ist ja auch tatsächlich so.

00:16:50: Aber was ich meine, ist alleine die... Frage mal gestellt zu bekommen.

00:16:55: Was möchtest du gerne machen?

00:16:57: Ob das dann umgesetzt werden kann oder nicht, steht ja sozusagen an zweiter Stelle.

00:17:01: Aber die Frage bewirkt halt einfach schon extrem viel aus meiner Perspektive, weil man irgendwie gehört und anders wahrgenommen wird und das aus meiner Sicht immer noch nicht selbstverständlich ist in den Unternehmen.

00:17:12: Nee, ich glaube auch.

00:17:14: Die alte Sichtweise der Azubi macht das, was er aufgegeben bekommt sozusagen und am besten ohne Wiederworte sozusagen.

00:17:26: Wenn man in dem Stil noch unterwegs ist, in seinem Team, dann wird es natürlich irgendwie schwierig für beide Seiten, wird es dann total schwierig.

00:17:36: Deswegen ist es auch, glaube ich, ganz wichtig für die Unternehmen, die Ausbildungsparten und die Ausbilder auch zu schulen auf die neuen Generationen.

00:17:47: dass sie auch verstehen, dass das andere Menschen sind.

00:17:50: Gerade wenn man schon ganz lange ausgebildet hat oder ein bisschen älter ist und noch das alte Verständnis überwiegend so geprägt ist.

00:17:59: Da muss sich ja die Augen geöffnet bekommen, man sonst funktioniert ja nicht das miteinander.

00:18:05: Und deswegen gibt es ja auch jede Menge Schulungen zu dem Thema.

00:18:09: Der Genset, wie die ticken und wie man idealerweise mit denen zusammen arbeiten sollte.

00:18:15: Kommt ja nicht von irgendwo her.

00:18:17: Das ist der Bedarf, da besteht.

00:18:19: Total.

00:18:19: Vielleicht mal noch ein interessantes Bild, weil wir haben die Frage tatsächlich bei einem Workshop von uns mal gestellt, wer hätte denn gerne die Handynummer vom Chef?

00:18:27: und drei Viertel der Jugendlichen haben sich gemeldet.

00:18:29: und dann haben wir gefragt, wer würde denn anrufen?

00:18:32: Und das waren zwei.

00:18:33: Ich war ja ein Manger.

00:18:35: Das heißt, sozusagen die Öffnung der Bereitschaft bedeutet nicht gleichzeitig die Belastung.

00:18:41: Und das fand ich irgendwie super interessant.

00:18:45: Auch noch mal als Blick auf die Generation.

00:18:47: Also nicht jeder würde sich auch trauen und anrufen, nur weil man die Chance oder Möglichkeit bietet.

00:18:53: Aber sie würden schreien, oder?

00:18:59: Die Frage habe ich nicht mehr nachgestellt.

00:19:03: Also ist ja immer dieses Schubladendenken so ein bisschen wie GenZ, die Alpha, die jetzt nachkommen und so.

00:19:09: Und so ganz so ist es ja nicht.

00:19:12: Also da gibt es ja auch eine Riesenspreizung trotzdem.

00:19:15: Es gibt zwischen den Generationen sicherlich Veränderungen, aber es gibt immer noch die gleichen Verhaltensweisen und das gleiche Denken.

00:19:23: Selbst bei fünf oder zehn Jahre älteren Menschen, dann irgendwie, das ist ja nicht ganz so krass und so.

00:19:30: Und so beobachte ich das auch.

00:19:32: Ich bin ja seit einiger Zeit auch für die Ausbildung bei uns zuständig und habe viel Kontakt jetzt mit jungen Menschen.

00:19:38: Und da nehme ich natürlich welche wahr, die kommen einfach zu mir zum Büro.

00:19:42: Meine Tür steht auch auf und wollen einfach mal quatschen und mal hören, wer da so sitzt und sich jetzt darum kümmert und irgendwelche Themen platzieren.

00:19:52: Und andere sind eher sehr zurückhaltend und scheu.

00:19:55: Also gibt es auch so die volle... volle Bandbreite.

00:20:00: Aber das, was wir als ersten Punkt hatten, die kommen, die sind schon sehr anspruchsvoll.

00:20:04: Die wissen schon, warum sie kommen und was sie von mir gerne erwarten würden, was ich entscheiden soll.

00:20:10: Aber es ist auch wieder genau der Aspekt der Individualisierung.

00:20:14: Also der zweite Aspekt, manche sind eben so und manche sind so.

00:20:17: Ich finde es auch super spannend, was ich da gerade bewege.

00:20:20: Ich bin mit einem Startup ein bisschen enger im Kontakt.

00:20:22: Die machen gerade tatsächlich, das habe ich dir glaube ich auch schon erzählt, Michael, Audiobewerbung.

00:20:28: Als Alternative zur klassischen Bewerbung, einfach um den Zugang ein Stück weit niedrigschwelliger auch zu gestalten.

00:20:34: Und ja, da konnte ich irgendwie auch ganz viele Learnings draus mitnehmen.

00:20:38: Warum, weshalb, wer sich dann bewirbt, welche Zegruppen die eben fokussieren.

00:20:42: Das war auch sehr spannend.

00:20:43: Es wandelt sich.

00:20:45: Würdest du das empfehlen aufgrund der Erfahrung, die du da bekommen hast als Alternative?

00:20:50: Für bestimmte Bereiche auf jeden Fall ja.

00:20:52: Also das war viel im Bereich Lebensmittelhandel und Logistik und die Ausbildungsberufe, wo sozusagen ja bestimmte Zielgruppen fokussiert werden und da funktioniert das super.

00:21:05: Aber wir sehen natürlich auch, dass wir verlangen, von den Auszubildenden immer noch Lebenslaufen anschreiben.

00:21:10: Also die sollen sich schon ein bisschen anstrengen, wenn sie bei uns eine Ausbildung machen wollen und der erste Arbeitsprobe ja auch abgeben damit.

00:21:20: Und auf der anderen Seite singt die Qualität der Anschreiben trotz KI drastisch.

00:21:27: Das ist unglaublich.

00:21:29: Wie meinst du das singt?

00:21:30: Also was kannst du da beim Anschreiben jetzt?

00:21:34: Das ist

00:21:34: relativ kurz.

00:21:36: Da gibt es keinen direkten Bezug, warum der Ausbildungsberuf jetzt, warum man sich den ausgewählt hat, warum man bestimmte Fähigkeiten mitbringt.

00:21:45: Rechtschreibfehler sind durchaus auch noch drin.

00:21:48: Vielleicht macht man den zwischen extra Wein.

00:21:50: Nein,

00:21:52: das glaube ich nicht.

00:21:53: Ich fühle nicht so viele Gespräche, aber einige schon.

00:21:55: Und am Anschreiben kannst du schon ablesen, was dich im Gespräch erwartet.

00:21:59: Also das ist definitiv immer noch so.

00:22:02: Auf der anderen Seite ist ja das Bedürfnis, der Genset ein möglichst sehr schlanken, sehr effizienten und sehr schnellen Bewerbungsprozess zu haben.

00:22:14: Hast du da auch Erfahrungen?

00:22:16: Genau, ja.

00:22:16: Also auch da wieder die Jugendlichen abholen, wo sie sind, wie beispielsweise eine preferierende Videobewerbung tatsächlich im Selfie-Style, weil das einfach sehr viel gemacht wird.

00:22:26: Und wir dadurch natürlich auch sehr schnell, ohne Riesen-HR-Personellenaufwand zu betreiben, sehen, was ist das für eine Persönlichkeit, wie kann die sich selbst präsentieren, passt sie zu uns ins Team.

00:22:37: Zwei bis drei Minuten Video.

00:22:39: Das knüpft halt eben auch an die Lebenswelt und die Social Media Affinität der Jugendlichen an.

00:22:44: Also wir machen das noch optional.

00:22:46: Aber wünschen uns das auf jeden Fall auch.

00:22:50: Witzigerweise da ist meine Erfahrung tatsächlich eine andere.

00:22:55: Wir sagen das auch immer, gerne optional mitschicken, ne?

00:22:58: Hier seid ihr in einer Online-Marketing-Agentur und so.

00:23:01: Damit könnt ihr das ja schon mal zeigen.

00:23:03: und so weiter.

00:23:03: Und meine Erfahrung ist an der Stelle und aber auch in Projekten, wo wir mit auszubildenden arbeiten, dass nur wirklich ein Teil und das nicht der Großteil sich gerne vor einer Kamera stellt.

00:23:14: Also Affinität zu den ganzen Social Media Kanälen, natürlich extrem hoch, brauchen wir alles gar nicht reden mit aufgewachsen und und und.

00:23:21: So, aber wenn es darum geht, Content zu produzieren, Und dann gefragt wird, wer übernimmt jetzt dieses Video?

00:23:28: oder, um bei deinem Beispiel zu sein, wie viele Bewerbe bekommen wir wirklich als Video?

00:23:33: Das ist nicht der Großteil, beides nicht.

00:23:35: Geh ich dir recht.

00:23:36: Wir suchen meistens Support im Bereich Social Media, deswegen.

00:23:41: Okay, ich schick dir mal was.

00:23:43: Genau.

00:23:44: Nein, aber das ist nicht generalisierbar für jede Unternehmen, für jede Produktsprache und so weiter.

00:23:49: Das sind jetzt einfach die Erfahrungen, die ich so habe.

00:23:52: Wir haben jetzt gerade ein Video gedreht für Ausbildung bei uns im Bildungscampus und haben auch ein Casting gemacht, also haben die gefragt, die Lust hatten, mitzumachen und haben die auch vor die Kamera genommen.

00:24:03: und ich würde sagen, klein Teil davon haben wir auch nachher ausgewählt.

00:24:07: Und bei manchen war auch die Aufregung eben groß und manche waren auch tatsächlich nicht so geeignet.

00:24:12: Aber ich finde das optional eine wunderbare Idee.

00:24:16: zwei bis drei Minuten Video und das sagt so viel mehr aus als eine schriftliche Bewerbung, die sonst wer geschrieben haben kann oder die die KI im besten Fall auch gut geschrieben hat.

00:24:27: Da hast du schon einen guten Eindruck von der Persönlichkeit und da hat sich jemand Mühe gemacht, weil wahrscheinlich ist es nicht das erste Video, was produziert worden ist und man hat sich Gedanken gemacht, was sage ich denn und wer nimmt auf und wie nehme ich auf und vielleicht schneide ich es noch.

00:24:41: Das finde ich schon ganz gut, zum differenzieren und natürlich auch abhängig von bestimmten Berufen.

00:24:46: Wenn ich jetzt einen Zerspannungsmechaniker suche, mit dem mittleren Schulabschluss der Sechzehn ist, vielleicht,

00:24:53: wenn er

00:24:54: das machen möchte, ist es auch gut, aber brauche ich nicht.

00:24:57: Dann zählen halt dann andere Dinge.

00:24:59: Da zählt vielleicht die recht einfache One-Click-Bewerbung oder die Sprachnachricht, sprich uns doch in dreißig Sekunden mal, wer du bist und was du bisher gemacht hast.

00:25:09: Ja, ich finde, man kann auch super gut die Smartness der Leute ablesen.

00:25:13: Also gerade jetzt haben wir vorhin ganz kurz über KI gesprochen, aber inwieweit?

00:25:17: sozusagen nutze ich auch neue Technologien für diese Art von Videobewerbung.

00:25:21: Also ich muss ja gar nicht mehr sozusagen alles selber machen.

00:25:24: Wir haben auch schon Videos bekommen, wo eine andere Stimme gesprochen hat oder was untermord wurde.

00:25:29: Also der Aufwand ist teilweise viel, viel geringer als bei einer klassischen Bewerbung.

00:25:34: Und ich finde, dass man da sehr viel draus ablesen kann.

00:25:37: Auch bei unserer bundesweiten Business-Plan-Challenge sehr viel KI-Themen, die sozusagen mit reingebracht werden.

00:25:44: Und da sieht man auch wirklich, wie unterschiedlich weit sind die Jugendlichen schon damit, die neuen Technologien in ihre Projekte umzusetzen.

00:25:52: Und die, die vorne mit dabei sind, gewinnende Reden bei uns sind auch frei.

00:25:57: Aber das ist ja auf HR auch übertragbar, wenn man sich zu helfen weiß und sozusagen die Smartness mitbringt, Dinge auch zu beschleunigen.

00:26:07: sich zu nutzen, dann ist das doch auch schon mal ein riesiges Pluspunkt, würde ich sagen.

00:26:11: Ja, du zeigst damit ja so deine Kreativität, so wie ich da jetzt am Schlauchstum mit um, so zeigst Effizienz und beides Schlagworte, wo wahrscheinlich jedes Unternehmen sagt.

00:26:22: Okay, das war ein Punkt.

00:26:23: Ja,

00:26:23: genau.

00:26:25: Bin wir gut.

00:26:26: So, transportierst

00:26:27: du halt mit einem zwei Minuten Video, ne?

00:26:30: Und daran anknüpfen hast du eben gesagt, was Frank in der kaufmännischen Ausbildung, wo es aber schon eher auch nochmal Kontakt im Unternehmen und so weiter wichtig ist, ist das natürlich ein Kriterium, ne?

00:26:40: So Wortwahl, selbst wenn das vorbereitet ist und selbst wenn das da vielleicht bei der Aufnahme irgendwo steht oder so, aber so, du hast ja die Gedanken gemacht, was sage ich jetzt, ne?

00:26:49: Und man merkt auch, wenn es abgelesen ist und so, ne?

00:26:50: Deswegen... Super, wenn es dann angenommen wird.

00:26:55: Ja,

00:26:55: sehr schön.

00:26:56: Machen wir mal zu deiner dritten

00:26:57: Tee.

00:26:57: Ja, sehr gerne.

00:26:59: Genau, wir haben hier noch das Stichwort Adutainment und die Rolle von HR in diesem Bereich.

00:27:06: Also in der Studie wird noch mal beschrieben, dass die JNZ stärker als jetzt zum Beispiel die Millennials dazutendiert eher Erlebnisse.

00:27:14: als Produkte letztendlich für sich auszuwählen.

00:27:17: Und mit Michael hat die schon mal darüber gesprochen, dass wir damals in Zusammenarbeit mit Gero auch solche lustigen Themen hatten, wie Pokémon Go Arenas innerhalb des Unternehmens aufzubauen, dass möglichst viele Jugendliche da sozusagen angezogen werden und wir ein paar Kunden hatten, die das witzigerweise auch erfolgreich ausprobiert haben, als andere Form des Recruitings, als es sozusagen bisher stattgefunden hat und übertragen auf die heutige Zeit.

00:27:43: Ja, glaube ich, so richtig, im Moment sind das ganz viele Pop-Ups, ich weiß nicht, ob ihr die kennt, die man eben aufstellt und dann zum Beispiel Kaffee anbietet oder ein zusätzliches Know-how zum Thema Kaffee.

00:27:59: Und Barista ja mitgibt, um sozusagen einen Lerneffekt für die Generation aufzubauen, aber gleichzeitig das Unternehmen zu präsentieren und ein Stück weit darüber ins Gespräch zu kommen, was es denn für Möglichkeiten gibt.

00:28:11: Ja, das wollte ich einfach provokant auch nochmal mit in den Raum schmeißen, ob das Thema Adutainment ein Stück weit im HR nochmal anders gedacht werden kann, weil wir eben in unserer Zusammenarbeit mit den Jugendlichen auch erleben.

00:28:26: dass sie da dran bleiben oder dass sie das mehr interessiert, wenn es halt diesen gewissen Edutainment-Faktor hat.

00:28:31: Also wir haben ja so Lernvideos, die die Jugendlichen bei YouTube schauen können.

00:28:35: Und die machen wir in Zusammenarbeit mit Zimpleshub, die ja große Kompetenz darin besitzen, den Lerninhalt aus dem Schulkontext auf eine andere Art und Weise aufzubereiten, also über Apps, über Tridie-Animationen, dass sie im Prinzip den gleichen Inhalt auf eine andere Art und Weise lernen.

00:28:51: Und ja, das... fand ich einfach erst mal eine spannende Idee auch fürs HR, also Stichwort Edutainment, was meint ihr denn dazu?

00:29:00: Also die Aufmerksamkeit, Spanne der jungen Menschen ist ja ein bis zwei Sekunden und dann Tim wechseln, gelernt durch Insta und noch stärker TikTok, was mir ganz viele Jugendliche aber auch du als Studierende bestätigen.

00:29:16: Also klassische Lernformate funktionieren dadurch glaube ich auch nicht wirklich gut.

00:29:21: Insofern, dass wir mal nicht ändern können, dass die jungen Menschen ihre Social-Media-Gewohnheiten verändern.

00:29:28: Leider vielleicht nicht.

00:29:30: Und insofern müssen sich Lernformate ja auch ein bisschen antassen an der Stelle.

00:29:36: Und Themen kurzweiliger und in kürzeren Episoden aufzubereiten.

00:29:43: Das ist, glaube ich, extrem wichtig, weil die Aufmerksamkeitsspannung nicht so lange aufrechterhalten bleiben kann.

00:29:51: Und passt jetzt nicht hundertprozentig da rein, aber ich sehe das bei unseren Kindern.

00:29:56: Da gibt es diese Anton-App heißt sie.

00:29:58: Also alle, die die Kinder haben, Schulpflichtigen, Alter werden es vermutlich kennen.

00:30:03: Ganz starker Gamification Faktor drin.

00:30:06: Du hast da die jeweiligen Übungen und Aufgaben, je Schulklasse.

00:30:10: So, und wenn du das erfolgreich machst, dann wird das auch durch so eine Krone angezeigt und dann kriegst du dafür Punkte.

00:30:17: Und diese Punkte kannst du wieder einlösen und darfst dann innerhalb der App auch Spiele spielen.

00:30:22: Hast du die Punkte nicht?

00:30:23: Kannst du die Spiele nicht machen?

00:30:25: Also das ist so als Anreiz.

00:30:28: Die Frage für mich ist ja, wie schafft man es, dass die Jugendlichen dranbleiben und nicht wie Frank sagt, nach sozusagen zwei Sekunden das Interesse am Unternehmen verlieren, auf HR übertragen.

00:30:37: Also wie schaffe ich es?

00:30:39: ein Erlebnis zu schaffen, das sagt ja die Studie, um die Jugendlichen ein Stück weit zu begeistern.

00:30:45: Also wenn man jetzt den Coffee-Pop-Upster nimmt, dann ist es ja zumindest hoffentlich die Kaffee-Länge, die die Jugendlichen da vor Ort sind und irgendwie Lust haben, sich über das Unternehmen zu unterhalten.

00:30:57: Das war eigentlich so.

00:31:00: Vielleicht um bei dem Beispiel nochmal zu bleiben, weil da muss ich zugeben, ich habe das glaube ich noch nie oder noch nicht so richtig mal in einer Praxis wahrgenommen.

00:31:10: Wer das jetzt so, ich meine, den Ort kennen wir jetzt alle, hier unten im Harmsmarkt, so, da sind ja immer wieder auch unterschiedliche Pop-Ups, aber halt nicht sozusagen Unternehmenskontext, aber immer wieder so, da würde ich mir jetzt als Unternehmen, miet ich mir das für eine gewisse Zeit und keine Ahnung, spendiere den Kaffee vor free oder für fünfzig Cent und informiere so bei, so bei.

00:31:36: noch über Ausbildungsmöglichkeiten zum Beispiel bei mir im Unternehmen.

00:31:39: So ist es gedacht, ne?

00:31:40: Genau, also es ist halt, es gibt ja unterschiedliche Formate, ne?

00:31:44: Du kannst es irgendwo mitten drin auf dem Bahnhof theoretisch aufstellen, du kannst es einbetten wie im Harmsmarkt.

00:31:51: Genau, aber es ist halt eine andere Art des Recruitings, wie du es beispielsweise auf Messen tust, wo du irgendwie weißt, es ist eine Ausbildungs- oder Karrieremesse und da sind dann irgendwie zwanzig Unternehmen, sondern es ist ein Stück weit... beiläufiger, aber man sticht ja heraus.

00:32:08: Man macht das ja anders als die anderen und das ist, glaube ich, ein Faktor, den die Jugendlichen schon auch wahrnehmen.

00:32:13: Das ist natürlich so vielleicht noch ein Schritt weiter als die Messe oder andere Themen, aber die Ausbildungsstudie hier, die ich schon zitiert habe, die sagt auch, Erlebnis konvertiert und Berührungspunkte machen Bewerbungen.

00:32:29: Das sehen wir, wenn wir auf Messen unterwegs sind.

00:32:32: Wir haben in München auch eine Niederlassung und haben dann eine Niederlassung, Vertriebsniederlassung mit twenty-fünf Beschäftigten.

00:32:38: Also da ist nicht das große Unternehmen.

00:32:41: Aber wenn unsere eigenen Azubis auf dieser Messe sind und von ihrem Ausbildungsberuf schwärmen, dann kommen die immer wieder mit guten Erfahrungen und wir haben Ende auch ein Hause und wir bekommen auch Bewerber und können über diesen Weg.

00:32:57: eben neue Azubis auch gewinnen.

00:32:59: Und da gibt es vielleicht auch so Ideen, wie das geht ja in die Kaffee Richtung.

00:33:04: Breakfast-Meetings, kommen wir, laden euch auf den Kaffee zu uns ein.

00:33:09: Also vielleicht nicht in die Fußgängerzone oder irgendwo hinzugehen oder ein Harmsmarkt, sondern über irgendeinen Weg zu sagen, komm, wir laden euch mal ein.

00:33:18: Wir haben vielleicht ein Thema, wir möchten mit euch ein KI-Projekt machen und dann versuchen eben über bestimmte Kanäle, oder über Schulen die jungen Menschen dafür zu gewinnen und Zeit zu binden und den Kontakt zum Unternehmen herzustellen und darüber eben eine Verbindung herzustellen.

00:33:39: Wir werden es jetzt mal ausprobieren ja mit advertisement in Insta und TikTok.

00:33:44: Mal gucken, vielleicht reicht das ja aus, aber vielleicht haben wir daran auch angeknüpft nach einem Monat.

00:33:50: So ein, kommt doch zu unserem Workshop und vielleicht haben wir dadurch eine Conversion und haben den ersten einfach einen Schritt gemacht, die Leute zu uns zu locken, sag ich jetzt mal.

00:34:02: Man kann Challenge Tage machen, man kann alles Mögliche, glaube ich, eben anbieten, aber man ist im Präsent mit der Zielgruppe zusammen.

00:34:14: Und nicht diese zwei Sekunden, die vielleicht reichen, aber nach zwei Minuten oder fünf beim gemeinsamen Kaffee oder ein Frühstück, kann ich sicherlich deutlich mehr transportieren und eine Bindung auch herstellen.

00:34:26: Ja, super spannend.

00:34:29: Ja.

00:34:30: Genau, soll ich zur letzten These nochmal überleiten?

00:34:33: Ja, du, wenn du schon so sagst.

00:34:36: Okay, genau.

00:34:38: Ihr hattet in der Folge sieben ja auch nochmal über authentische und schnelle Kommunikation gesprochen.

00:34:44: Und da wollte ich einfach nochmal so ein Stück weit reinschmeißen, dass es ja auch Ergänzend, um Aktualität geht.

00:34:51: Also die Themen, die die Genzett bewegt, die kennen wir ja, glaube ich, alle.

00:34:54: Also Thema soziale Verantwortung und Sinnhaftigkeit.

00:34:57: Das Beruf ist Obtierschutz, Gleichstellung, Vielfalt, Rentenrechte und so weiter.

00:35:02: Aber eben auch neue Technologien, wie zum Beispiel der Umgang mit KI.

00:35:06: Ich glaube schon, dass Jugendliche darauf achten, wie modern ist das Unternehmen aufgestellt?

00:35:12: Inwieweit haben die die neuen Technologien in ihrer Kommunikation schon integriert?

00:35:15: Steht das vielleicht irgendwo auf der Karrierewebsite?

00:35:18: kann man damit auch neue Erfahrungen machen oder den Umgang damit vielleicht sogar lernen.

00:35:22: Und genau, das war der Aspekt, den ich nochmal mit reinbringen wollte.

00:35:26: Wir haben das jetzt bei unserer Business Plan Challenge auch gemerkt, dass wir dieses Jahr so viele Start-up-Ideen mit KI integriert hatten wie noch nie die Jahre vorher und das spiegeln eben auch die Zahlen im deutschen Start-up-Verband wieder.

00:35:38: Zwei-fünfundzwanzig war ja ein super erfolgreiches Jahr für Unternehmensgründungen, also plus neunzwanzig Prozent mehr.

00:35:45: Und das hat im Wesentlichen auch damit zu tun, dass KI ja als Treiber von Innovation funktioniert und viele Leute sich eben mehr... trauen, das Thema mit einzubinden und genau.

00:35:56: Das fand ich fürs HR-Recruiting auch noch mal spannend, also einfach die aktuellen Trends und Themen auch in der Kommunikation mitzudenken.

00:36:05: Ja, die Ausbildungsstudioausbildung.de spiegelt das komplett auch wieder.

00:36:11: Digitale und KI-gestützte Orientierung bei den Jugendlichen wächst.

00:36:14: fifty-fünfzig Prozent sagt die Studie nutzen digitale Tools.

00:36:18: Fünfundsechzig Prozent KI im Schulkontext und sechsundvierzig Prozent empfinden KI Berufsinformationen als besonders hilfreich.

00:36:31: Das Vertrauen ist gemischt dabei.

00:36:33: Wir haben ja auch unterschiedliche Diskussionen, kannst du den Ergebnissen so trauen.

00:36:39: Also Vertrauen, der KI vertraut und bisher nur so achtunddreißig Prozent.

00:36:45: Und weitere Aussage aus der Studie, dass KI das Berufsbild verändern wird.

00:36:49: Das erwarten, äh, zweiundsechzig Prozent.

00:36:53: Und die jüngeren Menschen nutzen und vertrauen KI, äh, schon stärker.

00:36:58: Und empfehlen sie auch, auch er weiter.

00:37:01: Das sind so die Ergebnisse aus der Ausbildungs, äh, Studie hier.

00:37:06: Und dein Ansatz, das aus Unternehmenssicht deutlich zu machen, also ich ... Ich bin als Jugendlicher gewohnt, mit KI schon ganz viel zu arbeiten und frag mich, passiert das im Unternehmen oder sind die noch Old Fashioned?

00:37:22: Und wenn ich da mit KI um die Ecke komme, dann sagen alle, ja, teufelt es zu euch und weg.

00:37:30: Ich glaube, das ist ein wichtiger Ansatz.

00:37:32: Ich habe jetzt aber bisher noch gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass man das an irgendeiner Stelle kommuniziert.

00:37:38: Wir sind KI-freundlich.

00:37:41: So ein Label.

00:37:45: AI-Friendly.

00:37:48: In

00:37:48: der Kennedy-Journey habe ich das jetzt... Bestenfalls frühestens im Vorstellungsgespräch, wenn Werber fragen, nutzt der eigentlich KI?

00:37:58: Mir ist das wichtig, wie geht er damit um?

00:38:00: Aber vorher hatte ich das bis jetzt gerade überhaupt nicht auf dem Schirm, das in irgendeiner Form...

00:38:04: Ich auch nicht auszuspielen.

00:38:06: Aber ich kann es bestätigen.

00:38:07: Also, gerade gestern war mit einem kompletten Unternehmen bei einem KI Workshop vom Land NRW, übrigens ein ganz interessanter Tipp, weil es komplett gefördert ist.

00:38:18: Und da war tatsächlich auch die Rückmeldung, weil ich habe das natürlich gemacht, um unsere Fähigkeiten in dem Bereich weiter nach vorne zu bringen.

00:38:27: Aber das Feedback war tatsächlich auch... wie cool, dass wir das einfach generell machen, dass wir offen dafür sind, uns da weiter zu entwickeln und und und.

00:38:37: Also das Thema und wir haben ja eher oder auch viele junge Menschen dabei, wenn jetzt auch nur eine auszubildende, duale Ständin.

00:38:45: Aber so, das ist, ich glaube, echt nochmal, ein richtig wichtiges Thema, weil mir sofort auch eine Handfeldunternehmen hier in der Region auch einfallen, die es gar nicht erlauben, den Einsatz.

00:38:58: Wir reden da jetzt so selbstverständlich drüber, aber und so, vielleicht denken wir jetzt auch direkt in diese Richtung, die es dann auch ist, es sind eher größere Unternehmen, aber wo gesagt wird, Datenschutz und das ist ja nicht konform und nicht geklärt und so weiter, das halt, zumindest bestimmte Tools und ganz häufig geht es natürlich um ChatGPT, nicht eingesetzt werden darf.

00:39:21: So.

00:39:22: Was passiert dann, solange ich die Unternehmensnahmen nicht sage, kann ich das ja auch sagen, sondern natürlich nehmen wir alle ihren privaten Chatschen für die E-Account, weil die sagen, eh, bei so einer Aufgabe, was jetzt so repetitiv auch ist und so weiter, war ganz ehrlich, dann mal jetzt

00:39:37: trotzdem.

00:39:39: Also, um das auch noch mal einzubringen, so, jetzt sind wir schon bei okay, wo baut man das ein, in der keine Journal, wo erwähnt du das, aber überhaupt erst mal jetzt noch mal den Punkt zu machen.

00:39:50: Denkt noch mal darüber nach, dass diese Nutzung für die jungen Menschen auch ein echter Argument ist.

00:39:56: Also erst mal ganz kurz da, es gibt auch Start-ups, die das Datenschutzkonformer gestalten als Schädt-GPT-Empfehlung gerne im Nachgang ist.

00:40:06: Das ist ja der Vorteil, wenn man in der Industrie und Stehen unterwegs ist.

00:40:10: Aber übertragen auch wir eher nochmal, ich weiß nicht, ob man jetzt so wie ein KI-freundliches Unternehmen-Label erfinden muss.

00:40:17: Aber in Bezug auf die Themen, die wir vorher besprochen haben, vielleicht einfach mitzudenken, welche Auswirkungen hat KI für den jungen Auszubildenden?

00:40:26: oder wie verändert KI vielleicht langfristig sein Berufsbild.

00:40:29: Also das, was ihn im Alltag wirklich wieder beschäftigt, wenn man mit Technologien arbeitet im Unternehmen.

00:40:35: Inwieweit kann ich das nutzen, wie wird langfristig meine Perspektive im Unternehmen mit KI?

00:40:39: aussehen.

00:40:40: Was bedeutet das für mich als Person und für meinen Job und meine Arbeitsweise?

00:40:44: Das könnte man vielleicht noch mal mitdenken.

00:40:47: Ich glaube, da ist noch nicht wirklich alles oder alles lässt sich noch nicht beantworten.

00:40:52: Aber was ich schon mal eben gehört habe, dass wirklich die Jugendlichen jetzt auch darüber nachdenken, welchen Beruf er lerne ich denn überhaupt noch.

00:41:01: und gibt es meinen Beruf noch in fünf Jahren oder zehn Jahren?

00:41:05: wenn KI sich vielleicht da extrem durchgesetzt hat.

00:41:10: Also die ganzen Markenkommunikationen, Werbeagenturen, die setzen heute ja sehr viel auch schon an KI ein.

00:41:20: Und Übersetzungen, also das Thema Übersetzer.

00:41:26: gibt es wahrscheinlich noch aber deutlich weniger Übersetzer als es früher mal.

00:41:30: Oder

00:41:31: die Rolle hat sich massiv verändert.

00:41:32: Mal

00:41:32: gab, wir hatten jetzt mal einen Versuch unternommen, ein Video über KI übersetzen zu lassen und die Mundbewegung von unserem... People in Culture, Leiter eben auch anzupassen.

00:41:45: Das hat noch nicht so gut funktioniert, weil die Persönlichkeit verloren gegangen ist, aber das ist ja auch nur eine Frage der Zeit.

00:41:53: Da entstehen sicherlich auch gerade Unsicherheiten bei den Jugendlichen.

00:41:57: Ob ich jetzt noch Mediengestalter werden möchte oder ich glaube, Übersetzer will jetzt, es hat ja vielleicht gar keiner mehr als Bromspunsch, könnte ich mir so vorstellen.

00:42:09: Und da gibt's, glaub ich, noch keine klaren Antworten tatsächlich drauf.

00:42:15: Ja.

00:42:16: Ja.

00:42:17: Ja, ich glaub, da sind wir uns einig, ne?

00:42:19: Mhm.

00:42:20: Okay.

00:42:21: Eine Frage würde ich super gerne noch stellen.

00:42:24: Und zwar, du hast ja auch immer oder häufig so diesen Bezug mit Schule, ne?

00:42:29: Mhm.

00:42:30: Was würdest du sagen, was müsste Schule, wenn man auch so ein Unternehmertum und Gründung denkt, was müsste Schule noch mehr machen?

00:42:52: Ich will nicht alle Schulen über einen Kamm scheren, das ist auch unfair.

00:42:56: Es gibt ganz viele Schulen, die wirklich herausragend das Thema Unternehmertum und Innovation mitdenken.

00:43:03: Im Generellen geht es uns einfach erstmal darum, dass das Thema unternehmerische Bildung im Kontext Tune überhaupt stattfindet.

00:43:10: überhaupt verankert wird.

00:43:12: Und diese Fähigkeiten, wir nennen die immer Future Skills, die sozusagen zum Überleben wichtig sind, der jungen Generation, auch auf eine andere Art und Weise zu fördern und mitzudenken, als das Kontext Schule bisher passiert.

00:43:23: Da gibt es ja ganz, ganz viele Schnittstellen.

00:43:26: Zu Thema Programmierend, technologische Bildung oder eben auch Persönlichkeitsentwicklung oder berufliche Orientierung, also alles das.

00:43:34: Was aus unserer Sicht überlebenswichtig ist, um die Innovationsfähigkeit zu sichern, überhaupt im Kontextschule misszudenken, da gibt es ganz unterschiedliche Ansatzpunkte über eine AG oder ob man das im Curriculum verankert und so weiter ist am Ende eine Individualentscheidung, aber wir haben uns halt eben entschieden, da nicht auf irgendwie Themen von außen zu warten, sondern das Ganze selbst in die Hand zu nehmen und das eben außerschulisch auch zu fördern.

00:44:00: Sehr gut.

00:44:01: Das ist genau dieser Aufruf, wo ich mir auch denke, ja, es gibt zum Beispiel ja so eine schöne Initiative, was ihr da macht und anbietet.

00:44:13: Aber das ist noch so selbstverständlicher wird.

00:44:17: Das wäre gut.

00:44:18: Jetzt sind wir vielleicht auch... Weiß ich nicht, in einer bestimmten Bubble, weil für mich klingt es jetzt wirklich so total schon fast trivial.

00:44:25: Ja, was denn sonst?

00:44:27: Aber jetzt habe ich natürlich auch gegründet und habe ein Unternehmen.

00:44:29: Und denkst so, da kannst du schon echt auch sehr gerne sehr früh mit anfangen, mit diesem Gedankengut.

00:44:34: Das

00:44:35: ist tatsächlich auch nicht nur Gründung, sondern einfach dieses Thema eigenständig Ideen entwickeln und umzusetzen.

00:44:41: Und ein Mädchen, das fand ich sehr, sehr traurig, hat im Workshop neulich zu mir gesagt, Nina.

00:44:46: Du bist die einzige, die mich jemals nach meiner Meinung gefragt hat, weil im Kontext Schule und bei den Lehrkräften ist es ja häufig so, dass man irgendwas wiederholen soll, wenn es jetzt Vokabeln lernen oder irgendwas ist.

00:44:58: Und diese eigenständige Denkweise oder die wirkliche Meinung der Person, das wird... Ja, häufig aufgrund von verschiedenen Faktoren ist auch kein Lehrerin Bashing, aber nicht mehr ganz so berücksichtigt, wie das vielleicht früher noch mal war oder Dinge auszudiskutieren, Argumentationstechniken zu lernen und so weiter.

00:45:16: Ja, da hat sich die Schule von heute schon ein Stück weit geändert.

00:45:20: Ja, die Welt ändert sich gerade rasend schnell.

00:45:25: Zumal wieder so eine Phase, glaube ich.

00:45:28: Und die Schule kann natürlich gar nicht so schnell nachkommen, aber Ich denke, die wird mit ein bisschen Verzögerung nachziehen.

00:45:36: Da bin ich ganz sicher, die Bildung von Frühjahr oder gerade eben funktioniert halt für die Zukunft nicht mehr so gut.

00:45:46: Ein schließlicher Methodik.

00:45:47: Genau, haben wir auch gelernt.

00:45:48: Aufmerksamkeit.

00:45:49: Spannende zwei Sekunden.

00:45:50: Da wird es auch schwierig mit Frottal und Elektrot.

00:45:53: Sonstigen Lernformaten.

00:45:56: Die muss man dann als schon noch mal neu denken.

00:45:58: Und das ist ja wirklich so krass, dass das Gehirn dann in Mini Slots getaktet wird, wenn ich stundenlang am Tag so konsumiere.

00:46:08: Das ist ja also...

00:46:10: Ja.

00:46:10: Ja, und die Unternehmen, die brauchen auch Intrapreneure, die das wieder schaffen, eigenständiger zu denken und sich nicht die ganze Zeit passiv berieseln zu lassen.

00:46:18: Von daher, glaube ich, arbeiten wir am besten alle gemeinsam daran.

00:46:23: Sehr gut, das ist

00:46:25: ein tolles Schlusswort, Nina.

00:46:28: Ja, vielen, vielen Dank, dass du deine Expertise der GENZ mit uns hier im Podcast geteilt hast.

00:46:38: Es ist uns gut gelungen, glaube ich, die Brücke dann auch zum HR-Kontext herzustellen und einige Empfehlungen auch eben mitzugeben für unsere Hörerinnen und Hörerinnen, dass HR-Marketing oder Employer Branding ihnen doch entsprechend hoffentlich auf die neue Generation anzupassen.

00:46:57: Ja, sehr

00:46:58: gerne.

00:46:59: Lieben Dank und schön, dass du dich so intensiv mit Folge sieben beschäftigst, dass dich kaum jemand anders.

00:47:06: Gern geschehen.

00:47:09: Ja, danke Nina und

00:47:12: auf bald.

00:47:12: Ja, bis zur nächsten Folge.

00:47:22: Und tschüss!

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